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Waldseebad Gaggenau | Sanierung des Naturerlebnisbades

 

 

Im Rahmen der Sanierung des Waldseebades Gaggenau ist die Ertüchtigung der biologischen Wasseraufbereitung besonderer Schwerpunkt. Gleichzeitig ist eine Attraktivierung des gesamten Bades vorgesehen, als dass jede Altersgruppe Spiel, Spaß, aber auch Erholung finden kann. Die Varianten zeigen unterschiedliche Anordnungsmöglichkeiten des Aufbereitungsbereiches im bestehenden Nutzungsbereich.

 

 

So bleibt in Variante 2 bis 4 die Wasserfläche optisch gleich groß und der Nutzungsbereich wird verkleinert. Die geringeren Flächen von Nutzungs- und Aufbereitungsbereich führen zu geringeren Betriebskosten bei Strom und Wasser. Als "kompakte Lösung" sind kurze Wege möglich, die zu einer Optimierung in Unterhaltung und Pflege verhelfen. Durch die neue Unterteilung und Reduzierung der Nutzungsfläche ist in der Sanierung eine kostengünstigere Beckenwanddurchströmung realisierbar. Durch den Wegfall der separaten Aufbereitungsbereiche können diese freiwerdenden Flächen einer neuen Nutzung zugeführt werden, z.B. als zusätzliche Parkmöglichkeiten.

 

 

 

In Variante 2 wird der Schwimmerbereich in Nord-Süd-Richtung gedreht. Zwei separate Aufbereitungsteile werden als Hochbeete realisiert, d.h. sie liegen etwa einen halben Meter oberhalb der Wasserkante. Der Sprungbereich wird durch den bestehenden Steg sinnvoll abgegrenzt und verhindert Nutzungskonflikte. Kleine runde Inseln, als Holzdecks gefertigt, liegen am Rand des Aufbereitungsbereichs. Die beliebte Grotte wird von einem Aufbereitungsteil umschlossen. Die große Pflasterfläche bei der Grotte könnte zurückgebaut oder alternativ auch als Aufbereitungsbereich mitbenutzt werden.

 

 

 

Variante 3 ermöglicht an vielen Stellen über drei lange und drei kurze Holzstege den Zugang zum Nutzungs- aber auch zum Aufbereitungsbereich. Drei lange Stege, die an den Treppenzugängen beginnen, führen ganz über den Aufbereitungsbereich und bieten eine attraktive Aufenthaltsfläche zwischen den Wasserpflanzen. Die drei gegenüberliegenden kurzen Stege führen die Linien fort und überqueren den Vorfilter. Der Aufbereitungsbereich wird durch eine lange geschwungene Mauer begrenzt, die aus dem bestehenden Steg fortgeführt wird. Der Schwimmerbereich bietet fünf Bahnen in Ost-West-Richtung.

 

 

 

Der Aufbereitungsbereich in Variante 4 liegt tiefer als der Nutzungsbereich. Das Wasser fällt über eine Kante hinein. Es entsteht eine attraktive Insel in der Mitte, um die sich der Nutzungsbereich legt, d.h. dass man die gesamte Aufbereitung schwimmend umrunden kann. Im Zentrum des Bades liegt ein großzügiger Holzkreis als Steganlage, die über den bestehenden Steg von Norden erreicht wird. Möglich wäre auch, dass man durch den Aufbereitungsbereich über Trittsteine zum zweiten Steg gelangt. Vier 50-Meter-Bahnen finden in dieser Variante Platz.