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Sanierung der Albtal- /Hauptstraße

 

 


 


 

 


 

Der Sanierungsbereich erstreckt sich vom Kreisverkehr im Osten bis hin zur Volksbank im Zentrum. Dabei geht der Teilbereich der Albtalstraße (vom Kreisverkehr Richtung Zentrum) in die Hauptstraße über. Die Albtalstraße ist die Haupterschließung aus dem Osten (Gemeinde Häusern über B500, südliches Albtal) für das Zentrum, was auch die anknüpfen Hauptstraße schon besagt. Der Straßenteilabschnitt mit ca. 850m Länge ist somit das Aushängeschild der Stadt und alle Gäste und Besucher des Zentrums und des Doms befahren ihn. Allerdings befindet sich die Straße in einem sehr schlechten Ausbauzustand. Das Straßenbild wandelt sich in Richtung Zentrum immer mehr von einer örtlichen Einfahrtsstraße zu einer örtlichen Geschäftsstraße. Dabei dient die Straße sowohl den Tourismus und Anliegerverkehr von Anwohnern und Gewerbetreibenden als auch dem ÖPNV mit Linienverkehr. Die bestehende Straße ist heute schon als Zone 30 ausgewiesen. An diese Vorgabe halten sich jedoch viele Autofahrer gar nicht, obwohl die Straßenschäden massiv sind. Insgesamt ist die Straßenbreite zu großzügig dimensioniert.

 

Die Sanierung der Albtalstraße wird in zwei Bauabschnitte aufgeteilt, sodass die Gesamtmaßnahme mit 835m in etwa halbiert wird. Der erste Bauabschnitt umfasst ca. 400m, abhängig noch von den Submissionsergebnissen.

 

 

 

Variante1
Nachfolgend werden zwei Anordnungsvarianten von verschiedenen Ausbauquerschnitten schematisch im Lageplan gezeigt. Variante 1: beidseitig Längsparkplätze bis zur Abzweigung Friedrichstraße, dann einseitig Längsparker. Die Bäume sind in regelmäßigen Abständen gepflanzt, soweit es die Zufahrten ermöglichen.

 

 

 

 

Variante2

Bei Variante 2 gibt es doppelte Längsparker: an der Gebäudeseite auf der Länge der offenen Albseite (bei Café und Gasthaus). Dort wird die Bewirtungsfläche zwischen ruhendem Verkehr und Begrünung eingebunden. Die Anordnung auf einer Seite ist nur in diesem Bereich sinnvoll, da bei einer größeren Länge zu viele Parkplätze verloren gehen. An Beginn und Ende der doppelten Längsparkplätze weist die Straße eine Verschwenkung um 2m auf, was zu einer Geschwindigkeitsreduzierung führt. Die Gestaltung kann ideal mit der Zugänglichkeit der Alb kombiniert werden, so dass sie über die Begrünung oder einer Markierung im Fahrbahnbereich räumlich wahrgenommen werden kann; so zieht sich die Gestaltung von den Zugängen zur Alb über den Straßenraum bis zu den Freiflächen, bspw. bei der Gastronomie. Die Bäume sind in unregelmäßigen Abständen angeordnet. Stadtauswärts folgen wiederum beidseitig Längsparker bis zur Friedrichstraße, ab dann einseitige Längsparker auf der rechten Seite.

 

 

 

 

 

 

 


Konzept 1 Alle Gehwege werden wie die bisherigen Freiflächen mit rotem Betonpflaster gelegt. Im ersten Bauabschnitt werden 76 Parkplätze realisiert (der aktuelle Bestand beträgt 79 Parkplätze), wobei vor der im Moment Brach liegenden Fläche bei der Abzweigung Friedrichstraße noch mindestens drei bis sechs weitere Stellplätze möglich werden.