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Liftanlage Menzenschwand | Kabelverlegung Schwinbachlift



Beim Schwinbachlift in Menzenschwand (s. Lageplan) soll die Infrastruktur für den Lift erneuert und ergänzt werden. Darüber hinaus soll ein neues Steuerkabel für die Liftanlage verlegt werden. In diesem Zuge sollen weitere Leitungen für Strom-, Video- und Ton-Übertragungen sowie ein Leerrohr mit verlegt werden. Es soll zusätzlich ein etwa 100m langes Zeitmesskabel für den Skiclub verlegt werden (s. Lageplan). Aus Sicherheitsgründen soll an der Bergstation die alte Gasheizung durch eine neue Elektroheizung ersetzt werden. Bei dem bestehenden mehradrigen Steuerungskabel (10-12 Phasen) sind bereits mehrere Phasen defekt, es werden mind. 3 Phasen benötigt, um den Betrieb zu ermöglichen. Aus sicherheitstechnischen Gründen soll die Aufsicht durch eine Video- und Lautsprecheranlage unterstützt werden. Aus wirtschaftlichen Gründen kann auch an betriebsschwachen Tagen die Aufsicht mit einer Videoüberwachung erfolgen, hierfür ist eine entsprechende Video- und Lautsprecheranlage notwendig.

 

 

Der Eingriff soll so gering wie möglich bleiben, wie es auch das Naturschutzgesetz vorsieht. Die Leitung soll weitestgehend eingepflügt werden, um größtmögliche Schäden an der Grasnarbe zu vermeiden. Hierzu erfolgt direkt vor Ort im Gelände eine Begutachtung, wo notwendig, bspw. bei Verdacht auf Fels, ist eine offene Grabenbauweise vorgesehen. Die Trasse verläuft auf kürzestem Weg (ca. 650m) zwischen den Anlagenteilen des Liftes, da man die Vielzahl bestehender Biotope geringstmöglich beeinträchtigen möchte, eine Umfahrung der Biotope aber nicht möglich ist. Die Trasse läuft direkt an der Liftanlage in der Liftspur entlang und das Ganze wird so gebündelt, dass der Eingriff so gering wie möglich ausfällt.