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Entwicklungskonzept Fitness- und Gesundheitszentrum

 


Das Planungsbüro Gutmann unterstützt das Albgym Fitness- und Gesundheitszentrum bei der Konzeptentwicklung für den Neubau einer Fitnesshalle. Das Fitnessstudio Albgym befindet sich derzeit im Keller des Sportvereinsheims. Es handelt sich dabei um dunkle und unattraktive Räume, die keine Erweiterungsmöglichkeit zulassen. Der Pachtvertrag läuft zeitnah aus.

 

 

Untersuchung/Bedarfsanalyse

Laut fitnessstudiofinder.de gibt es im Umkreis von 5 km kein weiteres Fitnessstudio in Sankt Blasien. Das nächste ist der Fitness-Treff in Schluchsee (8,1 km entfernt). Hierbei handelt es sich um eine Angliederung an das Kurhotel. Ähnlich weit entfernt (nämlich 9,1 km) ist das Fitness Studio Todtmoos und das Racket und Fitness Center in Königstein im Taunus mit 9,7 km. Erst im Radius von mehr als 16 km gibt es weitere Studios in Waldshut-Tiengen, Dogern oder Neustadt.

 

 


Um das neue Fitnessstudio und dessen Größe zu planen, müssen die potenziellen Nutzer ermittelt werden. Laut Ratgeber und Leitlinien sind mindestens etwa 2-3% der Bevölkerung aus dem Umkreis von bis zu 10 km potenzielle Nutzer und deren durchschnittliche Trainingshäufigkeit liegt bei 1,4 Besuchen pro Woche. Der Umkreis von 10 km gilt als Durchschnittswert, im ländlichen Raum ist die Fahrbereitschaft vermutlich etwas höher, wird hier jedoch als Sicherheit nicht mit angesetzt. Im Umkreis von 10 km liegen folgende Gemeinden mit entsprechenden Einwohnerzahlen: St. Blasien (4.016), Bernau (1.976), Häusern (1.308), Höchenschwand (2.548), Schluchsee (2.440), Ibach/Dachsberg (1.930), Grafenhausen (2.246), Todtmoos (1.910). Todtmoos wird dabei nicht berücksichtig, da hier bereits ein Fitnessstudio betrieben wird, sowie die Gemeinden Ibach und Dachsberg nur zur Hälfte angerechnet, da diese auch im Einzugsbereich des Fitnessstudios von Todtmoos liegen. Schluchsee wird ebenfalls zu 50% eingerechnet, da hier ein angegliederter Fitnessbereich am Kurhotel besteht. Somit kommen wir auf eine Gesamtbevölkerungszahl von 14.289 Einwohner als Grundlage der Berechnung, dies entspricht 286 - 429 potenziellen Nutzern.

 

 


Das Wunschziel mit etwa 300 Nutzern liegt im unteren bis mittleren Bereich der potenziellen Nutzerzahl. Für die Konzeption gilt: Die Halle, die jederzeit erweiterbar sein wird, soll für 300 Nutzer ausgelegt werden.   Der neue Standort befindet sich im Gewerbegebiet Füllenplatz im südöstlichen Stadtgebiet von St. Blasien. Neben dem größten Arbeitgeber in St. Blasien, der Firma Aebi und Schmidt, direkt südlich angrenzend an einem Postverteilungszentrum. Der Standort besticht durch Platz für ausreichend Parkraum und die Möglichkeit für eine eventuelle Erweiterung oder Ergänzung des Angebots ist gegeben. Das Gelände liegt attraktiv zwischen der Alb und dem Waldrand und ist verkehrstechnisch gut angebunden über die L149 in Richtung Häusern und Bernau.

 

 

 

 

Raumkonzept

 

 

 

Gestaltung/Bauweise


Variante1

Das Gebäude ist von NNO nach SSW ausgerichtet, so dass die Hauptfassaden das Morgen- und Abendlicht einfangen zur Hauptbetriebszeit. Dabei ist die westliche Fassadenseite die größte. Sie dient dazu, am Abend so viel Licht wie möglich einzufangen, da um diese Zeit am meisten Kunden in Fitnessstudio trainieren. Das Gebäude öffnet und präsentiert sich in Richtung des ankommenden Gastes, hin zur Erschließungsstraße. Bei dem Gebäude der Variante1 handelt es sich um eine klare, moderne Kubatur mit Pultdach ohne Dachüberstände. Mit seiner anthrazitfarbenen Außenhaut wirkt das Gebäude zurückhaltend monolithisch. Mit punktuellen Farbakzenten (Logofarben) und Einschnitten erzeugt das ganze dennoch eine spannende Wirkung. Dieser Entwurf kombiniert einen kompakten, klaren und preisgünstigen Grundriss mit einer gewünschten spannenden Form eines Hofes oder Einschnitts. Durch die kleinen Einschnitte dringt viel Licht in die Halle und die Glasfassade ist geschützt und nicht der direkten Witterung ausgesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Variante 2 (klassische Alternative)

Das Gebäude der Variante 2 ist gleich ausgerichtet wie bei Variante 1. Bei dieser Variante handelt es sich eher um eine klassische Halle mit Satteldach. Aber auch hier ohne Dachüberstände mit einer modernen Fassadengestaltung, nicht wie die daneben stehende Postverteilungszentrale. Die Bauart ist der von Variante 1 gleich. Der größte Unterschied ist, dass sich das Gebäude über die kurze Stirnseite zur Straße hin präsentiert. In diesem Entwurf wird das Gebäude auch deswegen von der Stirnseite erschlossen.