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THOMA HOTELS & WELLNESS GMBH

Entwicklungskonzept 2017 Hotel Alpenblick

Neubau Apartmenthaus Hotel Alpenblick II Panoramastrastr.1

 


Bestandsfoto
Bestandsfoto

Gesamtanlage Hotel Alpenblick

Städtebauliche Situation
Bauplatz für den Neubau des Apartmenthauses II ist das Flurstück 111 am Kreuzungspunkt Poststraße, Obere Brunnengasse, Panoramastraße und St.-Georgstraße. Aktuell befindet sich auf dem Grundstück ein Wohngebäude mit einer Grundflächenzahl (GRZ) von 0,34 und einer Geschossflächenzahl (GFZ) von 0,93 bei einer Grundstücksfläche von rund 1081m² und einer Geschossfläche von rund 366m² (errechnet aus den überirdischen Gebäudeteilen). Das bestehende Wohngebäude (Flstnr. 111) steht mit den äußeren Gebäudekanten zur Oberen Brunnengasse sowie zur Panoramastraße dicht an der Grundstücksgrenze. Auf Grund dieser baulichen Situation im nördlichen Teil des Grundstücks, wird der Straßenraum im Bereich der Kreuzung sehr eng gefasst.
Bei dem geplanten Neubau wird das Erdgeschoss im nord- westlichen Teil bewusst zurückgesetzt. So entsteht nicht nur für Fußgänger eine geordnete Platzsituation. Durch den Rücksprung in der Fassade wird die Übersicht für Autofahrer und weitere Verkehrsteilnehmer an dieser Kreuzung verbessert. Die Grundflächenzahl (GRZ) des Entwurfs liegt bei 0,42 die Geschossflächenzahl (GFZ) bei 1,40. Errechnet aus den überirdischen Gebäudeteilen bei einer Grundstücksfläche von 1081m² und einer Geschossfläche im Obergeschoss von rund 409m². Verglichen mit dem Hotel Alpenblick (Flstnr. 65, GRZ: 0,66, GFZ: 1,83) und dem Apartmenthaus (Flstnr. 68, GRZ: 0,57, GFZ: 2,15) liegt die Dimensionierung des geplanten Neubaus im Rahmen der Bebauung in der unmittelbaren Nachbarschaft. 
Das geplante Apartmenthaus entwickelt sich auf 4 Etagen zu einer Traufhöhe (Flachdach) von 1009,27m ü.NN. Das oberste Geschoss (Dachgeschoss) mit dem dazugehörigen Pultdach ist dabei so zurückgesetzt, dass es von der Straße kaum wahrgenommen wird. Die höchsten Punkte der umgebenden Bebauung -  das Hotel Alpenblick im Nord- Westen (Flstnr. 65, St.-Georgstraße 9) und das Wohnhaus Nord- Osten (Flstnr. 125) - werden durch die Firsthöhen von 1013,10m ü.NN. definiert und sind somit gut 1,1m höher als der geplante Neubau.
In Richtung Süden staffelt sich die Firsthöhen dem Hangverlauf folgend ab. Das neugeplante Apartmenthaus ordnet sich mit seiner Firsthöhe des Pultdachs von 1012,59m ü.NN. in diese Staffelung ein.

 

Städtebeulihe Situation

Konzept
Die Innovation des Konzepts zeigt sich in zwei wichtigen Aspekten, die der aktuellen Touristikentwicklung im ländlichen Raum etwas Neues und somit Stärkung verleihen:
Zur Gesundheitsförderung gehört in den meisten Fällen eine Gewichtsreduktion. Es entsteht ein neues Gesundheits- und Stoffwechselzentrum innerhalb des Hotels, bei dem die Gäste mit Stoffwechselmessungen (Escan) begleitet werden, um gesund abzunehmen. Dazu wird beispielsweise festgestellt, ob bei einem Menschen der Zuckerstoffwechsel oder der Fettstoffwechsel überwiegen. Eine Gewichtsreduktion in der angebotenen Therapie stützt sich auf 4 Bereiche:
1.    Sauerstofftherapie (Fettstoffwechsel benötigt Sauerstoff)
2.    Abgabe von Basenpulver (ein übersäuerter Körper kann nicht abnehmen)
3.    Anleitung zur gesunden Ernährung (mit Kochkursen)
4.    Anleitung zu gesunder Bewegung (aerob)

Die Tagungsräume im Erdgeschoss sollen regelmäßig zur Weiterbildung der Gäste durch verschiedene gesundheitliche Seminare genutzt werden. Gemeinsam in der Gruppe werden Themen der gesunden Ernährung und Bewegung erarbeitet und anschließend in Kochkursen, Meditations- und Fitnessübungen umgesetzt. Für die Betreuung und Beratung der Hotelgäste wird zusätzlich speziell ausgebildetes Personal eingestellt, es entstehen somit 10 neue Arbeitsplätze. Zudem ist jedes Apartment mit einer Infrarotkabine ausgestattet, sodass die Gäste nach der Anstrengung ihre Muskeln entspannen können.
Die einzigartige Kombination aus Urlaub, Wellness und Gesundheitsförderung durch Gewichtsreduktion ist für Gäste in jedem Alter geeignet, denn selbstverständlich wird auf  Barrierefreiheit geachtet.
Ein zweiter Aspekt ist die zunehmende Nachfrage von Erholung am Wasser, vornehmlich in den Sommermonaten. Was bedeutet, dass der Urlaub am See oder am Pool im Sommer bevorzugt gebucht wird. Um diesen Bedarf in Höchenschwand zu decken ist für das neue Apartmenthaus ein Dachpool geplant, in welchem die Hotelgäste ungestört von den Blicken der Passanten baden und schwimmen können. Zusätzlich wird dieser Pool für Therapiezwecke genutzt, da Aquajogging und Wassergymnastik eine gelenkschonende Bewegung ermöglicht. Die Kombination von Alpenpanorama und Poollandschaft ist in Höchenschwand bisher einzigartig. 
Gestaltung
Das neue Gästehaus ergänzt gestalterisch den vor wenigen Jahren entstandenen Erweiterungsbau optimal. Als ortsbildgerechter Neubau erhält es eine zeitgemäße Gestalt(ung), die sich in Höhe und Materialität der Umgebung anpasst. Es wird auf eine kompakte Bauweise geachtet mit einer sorgfältigen Auswahl der Materialien und der Baukonstruktion.

Ansicht Nord

Ansicht Nord

Ansicht Ost

Ansicht Ost

Ansicht Süd
Ansicht Süd


Ansicht West

Ansicht West